EnglandArzt schickt Mutter mit krankem Baby weg - und das Kind stirbt

Emma Georges Tochter Felicity bekam Ende Mai hohes Fieber. Die Mutter ging mit ihrer Tochter zum Arzt, doch der schickte sie weg. Kurz darauf starb das Baby.

Unfassbar, was sich im britischen Dudley vor einigen Monaten abspielte: Die 24-jährige Emma suchte am 28. Mai voller Sorge das Russells Hall-Krankenhaus im englischen Dudley auf. Ihr acht Wochen altes Baby Felicity hatte Fieber bekommen. Der dort zuständige Arzt miss kurz die Temperatur des Kindes - und schickte die junge Mutter mit ihrer Tochter wieder nach Hause. "Er sagte mir, die Wartezeit würde sechs Stunden betragen und dass ich wie eine vernünftige Mutter wirke. Wenn es ihr schlechter ginge, sollte ich am nächsten Tag wiederkommen“, erzählte Emma auf der Spendenseite justgiving. Sie vertraute dem Mediziner und ging heim.

Für Felicity kam jede Hilfe zu spät

Emma und ihr Mann Lee (29) legten sich schlafen. Am nächsten Morgen wollte die junge Mutter nach ihrer kranken Tochter sehen. "Sie war blau angelaufen und atmete nicht. Wir riefen den Notarzt, der sie ins Krankhaus brachte", erzählt Emma dudleynews. "Sie taten alles, was sie konnten. Aber unsere Kleine war tot. Ich habe mich noch nie so verloren und zerstört in meinem Leben gefühlt."

Emmas und Lees Kind ist an einer Sepsis (Blutvergiftung) gestorben, die sich aufgrund einer vorherigen Lungenentzündung entwickelte. Die beiden haben Beschwerde beim Krankenhaus eingelegt, die noch geprüft wird. "Wir wollen nicht, dass jemand dasselbe durchmachen muss, wie wir", sagt Emma.

Ihr größter Wunsch

Die Georges möchten noch ein Kind. "Nicht, um Felicity zu ersetzen, sondern um unsere kaputte Familie zu reparieren“, erklärt die 24-Jährige. Das Paar bittet nun auf einer Spendenseite um Geld für eine Operation, denn Lee George hatte sich nach der Geburt von Felicity sterilisieren lassen, da die beiden keine Kinder mehr wollten. Sie haben aus vergangenen Beziehungen bereits jeweils einen, sowie einen gemeinsamen Sohn. Um die OP finanzieren zu können, bitten die Zwei um Spenden. "Wenn unsere Tochter noch hier wäre, wäre wir eine glückliche Familie. Nun wollen wir unserem schönen Engel eine Schwester schenken."

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